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GiroDisc: zweiteilige Bremsscheiben aus den USA

Zweiteilige GiroDisc-Bremsscheiben mit Aluminium-Topf und geschlitztem Reibring

GiroDisc ist ein US-Hersteller, der sich auf zweiteilige Bremsscheiben spezialisiert hat: Ein Aluminium-Topf wird mit einem gegossenen Reibring kombiniert. Gegenüber einteiligen Serienscheiben spart das spürbar ungefederte Masse, und der Reibring lässt sich einzeln tauschen - das senkt die Folgekosten. Dieser Überblick zeigt, was GiroDisc auszeichnet.

Was zweiteilige Bremsscheiben besser machen

Eine GiroDisc besteht aus einem leichten Aluminium-Topf und einem separaten, gegossenen Reibring. Das spart gegenüber einteiligen OE-Scheiben rund 30 Prozent Gewicht - weniger ungefederte und rotierende Masse verbessert Ansprechverhalten und Handling.

Der Reibring ist über Bolzen schwimmend mit dem Topf verbunden. Das erlaubt eine gleichmäßige Wärmeausdehnung, verbessert Kühlung und Belüftung, reduziert Verzug und sorgt für gleichmäßigen Verschleiß - bei besserem Pedalgefühl und feinerer Modulation.

Servicefreundlich und langlebig

  • Rund 30 % Gewichtsersparnis gegenüber OE-Scheiben.
  • Reibring einzeln ersetzbar - der Aluminium-Topf bleibt erhalten.
  • Schwimmende Lagerung für gleichmäßigen Verschleiß und weniger Verzug.
  • Geringere Folgekosten über die Lebensdauer.

Keramik auf Stahl umrüsten - ohne Fahrzeugumbau

Ein großer Vorteil von GiroDisc: Teure Carbon-Keramik-Anlagen lassen sich auf wartungsfreundliche Stahl-Zweiteiler umrüsten - in originalen Abmessungen und ohne Modifikation am Fahrzeug. Verfügbar ist das unter anderem für BMW, Ferrari, Lamborghini, McLaren, Mercedes und Porsche.

Auch für bestehende Hochleistungsanlagen gibt es Lösungen: GiroDisc bietet Austausch-Reibringe als direkten Ersatz für Brembo- und Stoptech-Scheiben (etwa 332 x 32 mm oder 355 x 32 mm). Für die beste Straßen- und Trackday-Abstimmung empfiehlt sich die Kombination mit Endless-Bremsbelägen.

GiroDisc Zweiteiler-Bremsscheibe an einem Porsche - Umrüstung von Carbon-Keramik auf wartungsfreundlichen Stahl

Für wen sich GiroDisc lohnt

GiroDisc passt zu Sport- und Trackday-Fahrern, die Gewicht sparen und thermisch standfeste Scheiben mit niedrigen Folgekosten wollen - ein logischer Baustein im Bremsen-Upgrade, oft kombiniert mit passenden Sportbelägen und standfester Bremsflüssigkeit.

Häufige Fragen

Was ist der Vorteil einer zweiteiligen GiroDisc gegenüber einer normalen Scheibe?
Sie ist leichter (weniger ungefederte Masse), der schwimmend gelagerte Reibring dehnt sich gleichmäßiger aus und verzieht weniger, und der Reibring lässt sich einzeln tauschen. Das verbessert Handling und thermische Standfestigkeit und senkt die Folgekosten gegenüber einer kompletten einteiligen Scheibe.
Ist GiroDisc das Gleiche wie Carbon-Keramik?
Nein. GiroDisc sind zweiteilige Scheiben mit gegossenem Stahl-Reibring (Grauguss), nicht aus Carbon-Keramik. Sie sind die deutlich günstigere, gut servicierbare Alternative und für die meisten Sport- und Trackday-Fahrer der bessere Kompromiss aus Performance und Preis.

Nächster Schritt

Fahrzeug wählen, dann passende Bremsen sehen

HSN/TSN aus dem Fahrzeugschein (Felder 2.1 und 2.2) eingeben oder nach Hersteller und Modell suchen.

KBA-Nummer steht im Fahrzeugschein (Felder 2.1 und 2.2; bei Zulassung vor 2006: Felder 2 und 3).
oder

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